Wer seine Bilder belichten lässt hat sicher schon festgestellt, das sich auf der Rückseite des Fotos unter anderem auch der Dateiname befindet.
Aus diesem Grund bin ich dazu übergegangen den Bilder den Namen des Aufnahmezeitpunktes zu geben. Somit bekomme ich diese Information auch auf das Foto und zwar so das es nicht stört, denn die Datumseinblendung im Bild finde ich furchtbar.
Das Umbenennen geht fast automatisch. Man muss nur in der Kamera das aktuelle Datum und die Zeit einstellen. Diese Daten werden dann bei jeder Aufnahme dem Bild als Zusatzinformation mitgegeben.
Exchangeable Image File kurz EXIF heißt das Zauberwort das diese Daten aufbewahrt. Um diese auslesen zu können gibt es diverse Programme im Netz, für mein vorhaben verwende ich das Programm exiftool von Phil Harvey das unter Ubuntu ganz leicht mit der Zeile sudo aptitude install libimage-exiftool-perl installiert werden kann.
Wenn man sich die Manpage des Programms anschaut findet man im Abschnitt RENAMING EXAMPLES auch gleich das richtige Kommando dafür
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exiftool '-FileName<CreateDate' -d %Y%m%d_%H%M%S%%-c.%%e dir |
Eigentlich wäre der Artikel jetzt zu Ende aber wer hat schon Lust jedes mal die Shell an zuschmeißen und das Kommando ein zu tippen. Um dies zu umgehen habe ich die Programmzeile in Nautilus eingebaut. Jetzt kann ich mit einem Rechtsklick auf den Importordner die darin enthaltenen Fotos bequem umbenennen lassen.