CDRW’s unter Linux verwenden

Eigentlich sichere ich meine Daten auf ein NAS oder auf Speicherkarten. Jetzt habe ich eine alte Packung CD RW Rohlinge bekommen. Es liegt also nahe auch dieses Medium für Sicherungen zu verwenden. Irgendwie hatte ich aber Probleme die CD RW Medien zu verarbeiten. Nautilus meint es ist nicht genug Speicher vorhanden und Brasero findet CD RW nicht einmal.

Die Kommandoziele macht’s

Bleibt mir also nichts anderes übrig als auf die Kommandozeile auszuweichen. Als erstes muss in ISO Image erstellt werden. Dazu dient der Befehl genisoimage.

Dieses Image wird dann mit dem Befehl wodim (Write Optical DIsk Media) auf den Rohling gebrannt. wodim übernimmt auch gleich das bereinigen der CDRW wenn noch alte Daten vorhanden sind. Der erste Start des Programms lieferte mir zwar noch die Fehlermeldung

...Warning: Cannot raise RLIMIT_MEMLOCK limits....

die ich aber mit dem Befehl

sudo chmod 4755 /usr/bin/wodimg

in den Griff bekommen habe.

Hier noch die Befehle mit der ich die Daten auf die CD RW schreibe.

sudo umount /dev/cdrw
genisoimage -R -udf -o brand.iso VERZEICHNIS/
wodim dev=/dev/cdrw blank=fast brand.iso

Kurze Beschreibung der Befehls Optionen

genisoimage

-R -udf  :: auch lange Dateinamen zulassen (Es kommt zwar eine Warnung das die Dateinamen geändert werden. Auf der CD ist aber alles in Ordnung)

-o :: ISO Datei in dem das Image abgelegt wird.

wodim

dev= :: Gerätedatei an der das CDRW Laufwerk gebunden ist
blank= :: CD RW vor dem beschreiben löschen

Wenn man sich die Hilfe der beiden Programme anschaut gibt es da noch viel Schalter um das Verhalten zu beeinflussen. Wer Lust hat kann sich ja damit beschäftigen und mir hier Bescheid geben.

Übrigens, bei den Versuchen die ISO Datei zu erstellen muss man nicht immer gleich die CD RW brennen. Man kann die ISO Datei auch in das Dateisystem einbinden. Hat mir bei der Schalter Suche für die langen Dateinamen sehr geholfen.

sudo mount -o loop datei.iso /mnt

Infolinks

Front End Editor für WordPress

Einen Front End Editor hab ich mir schon immer für WordPress gewünscht. Habe auch schon so einige durchprobiert, irgendwie war aber nie das richtige dabei.

Jetzt schaut es aber so aus als ob ich einen gefunden habe der auch mir passt. Geschrieben hat die Erweiterung scribu und sie hört auf den Namen Front-end Editor. Getestet habe ich die Version 2.1.3 und gleich mal diesen Artikel in Frontend geschrieben.

Das erste auf was man aufpassen muss ist, dass der Artikel in Backend nicht mehr offen ist, bzw. die automatische Sicherung von WordPress nicht eingeschaltet ist. Man wundert sich sonst wenn auf einmal der Text, den man ja gerade noch geschrieben hat, ins Nirwana verschwindet.

Nach der Installation erscheint im Frontend ein kleiner Edit Schalter mit dem an den Textbereich betreten kann. Übrigens dieser Edit Schalter erscheint noch an ganz anderen Stellen als beim Textbereich. Einfach mal die komplette Seite mit der Maus erforschen und staunen.

Nach dem betreten des Textbereiches wird man mit einem kleine Menü belohnt. Dieses Menü begleitet einen durch den ganzen Text und bietet die gängigen Funktionen um seinen Text zu formatieren. Er bietet auch Möglichkeiten um Bilder, Links und Tabellen einzubauen.  Wem die Verfolgung es Formatierungsmenüs stört kann dieses auch auf der Seite verankern.

Wie gesagt, ich habe diesen Artikel mit dieser Erweiterung geschrieben und finde es sehr angenehm, angenehmer als im Backend. Dort hat man, zumindest geht es mir so, immer mal das verlangen im Frontend nachzusehen ob alles passt. Aber auch beim durchlesen des Artikels und der anschließenden Anpassung störte es mich immer zwischen den beiden Bereichen wechseln zu müssen.

Die Ubuntu One Falle

Ubuntu One ist eine tolle Sache. Bei meinen Programmierarbeiten verwende ich diesen Dienst um Notizen und Programm Schnippsel abzulegen. Da die Synchronisation unter Ubuntu völlig transparent abläuft habe ich diese Notizen, egal auf welchem Rechner ich gerade arbeite, immer zur Hand. Diese Bequemlichkeit hat aber auch seinen Preis wie die nachfolgende Geschichte gleich zeigen wird.Ich arbeite sehr gerne mit Tomboy. Dieses Programm lässt in Sachen Notizen wirklich keine Wünsche offen. Man kann die Texte nicht nur im HTML und LaTeX Format exportieren sonder auch gleich zu seinem Blog senden. Auch eine Anbindung an Ubuntu One ist möglich. Also alles ist wieder auf jedem Rechner, der angebunden, ist verfügbar.

Neulich musst ich eine Internetseite umziehen. Ich habe mir also eine Tomboy Notiz aufgemacht, die erforderlichen Zugangsdaten des alten und des neuen Rechners in diese Notiz kopiert und mit der Arbeit begonnen. Der Umzug war schnell erledigt und der Feierabend rückte näher. Auf der Fahrt nach Hause ist mir dann eingefallen was ich da für einen Sch… gebaut habe. Die Daten werden ja über das Netz synchronisiert. Ich will ja den Leuten von Ubuntu One nichts unterstellen aber ein ungutes Gefühl taucht da bei mir schon auf. Es half also alles nichts, zu Hause angekommen wurden die Zugangsdaten geändert.

Und ja, ich bin in der Glücklichen Lage mit Linux arbeiten zu dürfen. :-)

Menü wieder im Fenster anzeigen lassen

Per Standard wird beim neuen Ubuntu (Unity) das Menü des jeweilig aktiven Programms in der oberen Fensterleiste angezeigt. Wer dieses Verhalten abstellen will sollte das Programm indicator-appmenu deinstallieren.

sudo apt-get remove indicator-appmenu

Nach einem erneuten Login werde die Fenstermenüs dann wieder
im Fenster angezeigt.

Getestet unter Ubuntu 11.10.

Systemauslastung in der Fensterleiste anzeigen lassen

Wer sich die aktuelle Systemauslastung, unter Ubuntu, in der oberen Fensterleiste anzeigen lassen will kann sich ja mal das Programm indicator-multiload installieren.

sudo apt-get install indicator-multiload

Das Programm niestet sich in der oberen Leiste ein und zeigt mit in einem kleinen Grafikfenster die aktuelle Systemauslastung an. Mit der rechten Maustaste gibt es dann noch zusätzliche Informationen.

WordPress Atom Publishing Protocol funktioniert nicht

Wenn auf dem Server, auf dem WordPress installiert ist, PHP CGI einsetzt wird sich wundern weil die Atom Schnittstelle nicht funktioniert.

Zumindest ist es mir so ergangen als ich meinen Blog auf einen Server, auf dem IspCP Omega eingesetzt wird umgezogen habe. Als ich eine Notiz, die ich mit Tomboy geschrieben habe, hoch laden wollte, wurde immer wieder das Passwort des Benutzers abgefragt. Der manuelle Aufruf des Links http://BLOGNAME/wp-app.php/posts bestätigte mir dann das Verhalten von Tomboy. Abhilfe schafft eine Erweiterung in der .htaccess Datei. Diese muss aber außerhalb der Kommentar Eingrenzungen von…WordPress gemacht werden da diese bei einer Änderung der Permalinks Einstellung sonst wieder überschrieben wird.

Folgende Erweiterung hat bei mir geholfen:

........
# END WordPress

<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine on RewriteRule .* - [E=HTTP_AUTHORIZATION:%{HTTP:Authorization},L]
</IfModule>

Das Wetter immer im Blick

Wer auf das Wetter immer ein Augen werfen will sollte sich unter Ubuntu einmal das Programm

sudo apt-get install indicator-weather

installieren. Dieses kleine Programm nistet sich in die obere Leiste des Bildschirms ein und Informiert  über das aktuelle Wetter. Sogar unser kleiner Ort ist in der Datenbank zu finden. Im Menü sind dann noch mehr Informationen versteckt. So liefert es die Wetterlage, die Temperatur, die Luftfeuchte, die Windgeschwindigkeit und die Zeit des Sonnenauf- bzw.  Sonnenuntergangs. Eine Übersicht über die nächsten Tage wird zusätzlich über den Menüpunkt “Forecast” geliefert.

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